Dipl.-Ing. Oliver Schrey - Sachverständiger

Sachverständiger

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Dipl.-Ing. Oliver Schrey

Campestraße 9
38102 Braunschweig

Tel. + 49 531 794530
Fax + 49 531 794590

E-Mail: mail@sv-schrey.de

Persönliche Daten


  • Oliver Schrey, Jahrgang 1961
  • Dipl.-Ing. Elektrotechnik Fachbereich Informationstechnik
  • Selbständig seit 1985 (H+S Softwareentwicklung GmbH)
  • Gerichtlicher Sachverständiger seit 1991
Oliver Schrey
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Bestellung


Im Januar 1995 wurde ich von der Industrie- und Handelskammer Braunschweig
zum Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen
für Systeme der Informationsverarbeitung im kaufmännisch-administrativen sowie technischen Bereich bestellt.
Die Bestellung wurde im September 2000
um Verbindungspreisberechnung nach §45g Telekommunikationsgesetz (TKG) erweitert.


Berufliche Stellung


1. Öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger fär Computer Hard- und Software und Telekommunikation
2. Gesellschafter der H+S Softwareentwicklung GmbH

Tätigkeitsbereich:


Datenschutz



Die Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) tritt im Mai 2018 in Kraft.

 

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

·           Das Unternehmen muss Rechenschaft über die Verwendung der Kundendaten ablegen.

·           Für die Sicherheit der Daten müssen Konzepte und Strategien ausgearbeitet und im Unternehmen gelebt seien.

·           Von den Aufsichtsbehörden sind bei Datenschutzverstößen Strafen und Bußgelder angedroht. Auch der potentielle Imageschaden sollte nicht außer Acht gelassen werden.

 

Datenschutz - was kann das Unternehmen tun?

·           Einen Mitarbeiter ausgucken, der den Datenschutzbeauftragten spielt und auf den die gesamte Verantwortung abgewälzt wird.

·           Der Geschäftsführer übernimmt die Verantwortung und behauptet „bei uns ist alles in Ordnung“.

·           Ein ISMS-Tool (Information Sicherheits Management System) wird eingeführt.

·           Es wird ein externer Datenschutzbeauftragter berufen.

·           Das Unternehmen lässt sich nach ISO 27001 zertifizieren.

 

Was sollte bis Mai 2018 erledigt sein?

(1.)   Es sollten alle Datenverarbeitungsprozesse dokumentiert sein (wer, was, wann und wo).

(2.)   Ausarbeitung von Konzepten, was geschehen soll, wenn es mal nicht so läuft wie bei (1) beschrieben.

 

Was kann ich tun?

Im Rahmen meiner Sachverständigentätigkeit bei der Auditierung von Telekommunikationsunternehmen nach §45g TKG bin ich mit Dokumentationen der Datenverarbeitungsprozesse im Unternehmen beschäftigt. Diese Dokumentation kann ich für Ihr Unternehmen durchführen, zusammen mit einem Datenschutzbeauftragten oder als externer Datenschutzbeauftragter.

 

Was sollte das Ziel sein?

Das Endziel kann eine Zertifizierung des Unternehmens nach ISO 27001 sein, muss aber sicherlich nicht bis Mai 2018 erledigt sein. Wenn bis Mai 2018 eine abgenommene Dokumentation der Datenverarbeitungsprozesse (in schriftlicher Form oder in einem ISMS-Tool) vorliegt, ist das Unternehmen meiner Ansicht nach auf einem guten Weg für DSGVO.

 

Was bedeutet Zertifizierung nach ISO 27001?

ISO 27001 bedeutet eine Zertifizierung der Datenverarbeitungsprozesse im Unternehmen. Falls das Unternehmen nach ISO 9001 (Qualität) zertifiziert, dann sind Weg und die internen Verfahren bekannt. Bei der ISO 27001 wird der Fokus auf die verarbeiteten Daten und deren Sicherheit gelegt. Nach meiner Einschätzung ist eine solche Zertifizierung nicht so aufwendig, wie es bei der ISO 9001 notwendig war.

   

Vertraulichkeit

Das Thema Datenschutz greift in viele sensible Bereiche des Unternehmens ein und kann deshalb nur von einer unabhängigen vertrauenswürdigen Person oder Organisation, persönlich vor Ort besprochen und bearbeitet werden. Auf diese Vertraulichkeit können Sie sich bei der von IHK öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen selbstredend verlassen, ohne das hier gesonderte Verschwiegenheitsvereinbarungen (non-disclosure) geschlossen werden müssen.


Honorare


Stand: 1.01.2017

 

 

Preise
exkl. Mwst.

 

 

Preise
incl. Mwst.

Arbeitszeit
(Aktenstudium, Ortsbesichtigungen, Recherchen, Laboruntersuchungen, Ausarbeitung des Gutachtens)

 

 

 

 

 

SV Dipl.-Ing. Oliver Schrey

110,00 / Std.

 

130,90 / Std.

Mitarbeiter Diplom-Ingenieur

97,00 / Std.

 

115,43 / Std.

Technischer Mitarbeiter

87,00 / Std.

 

103,53 / Std.

Reise-/Wartezeiten

87,00 / Std.

 

103,53 / Std.

Übernachtungskosten

 

nach Aufwand

 

 

 

Kilometergeld

0,79/ Km

 

0,94 / km

Nebenkosten

 

 

 

 

 

- Schreibkosten

3,40 / Seite
incl. 2 Kopien

 

4,05 / Seite
incl. 2 Kopien

- Kopie (A3/A4)

0,15 / Blatt

 

0,18 / Blatt

- Fotos

 

nach Aufwand

 

 

 

- Telefon / Fax

 

nach Aufwand

 

 

 

 

 


Mitarbeiter


Oliver

Oliver Schrey Dipl.-Ing.

1. Öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger fär Computer Hard- und Software und Telekommunikation
2. Gesellschafter der H+S Softwareentwicklung GmbH

Wolfgang Regel

Wolfgang Regel Dipl.-Ing.

  • Jahrgang 1964
  • Studium des Maschinenbaus an der TU Braunschweig
    Fachrichtung Mechanik sowie Luft- und Raumfahrttechnik
  • Seit 1996 Sachverständigentätigkeit für das SV-Büro Schrey

Schwerpunktmäßige Tätigkeitsbereich:

  • Sicherheitsnachweise / Betriebsfestigkeitsnachsweise nach DIN 15018 bzw. DIN 18800
  • FEM-Berechnungen
  • CAD-Konstruktion von Vorrichtungen und Betriebshilfsmitteln
  • Installation und Support von CAD-Systemen (CATIA) auf RS6000-Rechnern
  • Installation und Support von AutoCAD auf PC-Systemen
  • Support und Implementierung von RAID-Systemen
  • Beratung, Installation und Support MS Windows NT Server
    und MS Windows 2000 Server inklusive MS Exchange-, MS IIS-, MS SQL-Server
  • Migration von MS Windows NT 4.0-Netzwerken nach MS Windows 2000 Server mit Active Directory
  • Beratung, Installation und Support von sicheren Zugangsmöglichkeiten
    auf ein Intranet über das Internet (VPN, RADIUS, IPSEC, ACE, SSL, ...)
  • Beratung, Installation und Support von Firewall-Lösungen
  • Routerkonfiguration

Klicken Sie hier, um mir ein eMail zu senden: Regel@sv-schrey.de



Allgemeine Geschäftsbedinungen


Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Tätigkeit Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger nach einer vom Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger beim Bundeskartellamt angemeldeten Empfehlung allgemeiner Geschäftsbedingungen in der Ergänzung vom 21.2.1991

 

Bekanntmachung Nr. 18/81 (49 708 A)

Über die Anmeldung der Empfehlung "Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Erstattung von Gutachten durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige nebst entsprechendem Vertragsmuster"

 

Vom 10. Februar 1981

Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e.V., Leopoldstr. 19, 8000 München 1, hat durch seinen Verfahrensbevollmächtigten, Rechtsanwalt Dr. Peter Bleutge, Auf dem Grevel 6, 5307 Wachtberg-Villip, am 28. Januar 1981 die nachfolgend wiedergegebene Empfehlung allgemeiner Geschäftsbedingungen nach ? 38 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen beim Bundeskartellamt angemeldet:

Der Bundesverband der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen empfiehlt die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Erstattung von Gutachten von öffentlich bestellten Sachverständigen sowie einen entsprechenden Vertrag unverbindlich. Es bleibt den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen unbenommen, abweichende Geschäftsbedingungen oder Verträge zu verwenden:

 


 

Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Erstattung von Gutachten durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

 

§ 1

Geltung

1. Die Rechtsbeziehungen des öffentlich bestellten Sachverständigen zu seinem Auftraggeber bestimmen sich nach den folgenden Vertragsbedingungen.

2. Davon abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers (AG) werden nur Vertragsinhalt, wenn sie der Sachverständige ausdrücklich und schriftlich anerkennt.

 

§ 2

Auftrag

1. Die Annahme des Auftrages sowie mündliche, telefonische oder durch Angestellte getroffene Vereinbarungen, Zusicherungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung des Sachverständigen.

2. Gegenstand des Auftrages ist jede Art gutachterlicher Tätigkeit wie Feststellung von Tatsachen, Darstellung von Erfahrungssätzen, Ursachenermittlung, Bewertung und Überprüfung. Diese Tätigkeit kann auch im Rahmen schiedsgutachterlicher oder schiedsgerichtlicher Tätigkeit ausgeübt werden.

3. Gutachtenthema und Verwendungszweck sind bei Auftragserteilung schriftlich festzulegen.

 

§ 3

Durchführung des Auftrages

1. Der Auftrag ist entsprechend den für einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gültigen Grundsätzen unparteiisch und nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen.

2. Einen bestimmten Erfolg, insbesondere ein vom AG gewünschtes Ergebnis, kann der Sachverständige nur im Rahmen objektiver und unparteiischer Anwendung seiner Sachkunde gewährleisten.

3. Der Sachverständige erstattet seine gutachterliche Tätigkeit persönlich. Soweit es notwendig oder zweckmäßig ist und die Eigenverantwortung des Sachverständigen erhalten bleibt, kann sich der Sachverständige bei der Vorbereitung des Gutachtens der Hilfe sachverständiger Mitarbeiter bedienen.

4. Ist zur sachgemäßen Erledigung des Auftrages die Zuziehung von Sachverständigen anderer Disziplinen erforderlich, so erfolgt deren Beauftragung durch den AG.

5. Im ?brigen ist der Sachverständige berechtigt, zur Bearbeitung des Auftrages auf Kosten des AG die notwendigen und üblichen Untersuchungen und Versuche nach seinem pflichtgemäßen Ermessen durchzuführen oder durchführen zu lassen, Erkundigungen einzuziehen, Nachforschungen anzustellen, Reisen und Besichtigungen vorzunehmen sowie Fotos und Zeichnungen anzufertigen oder anfertigen zu lassen, ohne dass es hierfür einer besonderen Zustimmung des AG bedarf.

Soweit hier unvorhergesehene oder im Verhältnis zum Zweck des Gutachtens zeit- oder kostenaufwendige Untersuchungen erforderlich werden, ist dazu die vorherige Zustimmung des AG einzuholen.

6. Der Sachverständige wird vom AG ermächtigt, bei Beteiligten, Behörden und dritten Personen, die für die Erstattung des Gutachtens notwendigen Auskünfte einzuholen und Erhebungen durchzuführen. Falls erforderlich, ist ihm vom AG hierfür eine besondere Vollmacht auszustellen.

7. Das Gutachten ist innerhalb vereinbarter Frist zu erstatten.

8. Schriftliche Ausarbeitungen werden dem AG in dreifacher Ausfertigung zur Verfügung gestellt. Weitere Exemplare werden gesondert in Rechnung gestellt.

9. Nach Erledigung des Auftrages und Zahlung der vereinbarten Vergütung hat der Sachverständige die ihm vom AG zur Durchführung des Gutachtenauftrages überlassenen Unterlagen unaufgefordert wieder zurückzugeben.

 

§ 4

Pflichten des AG

1. Der AG darf dem Sachverständigen keine Weisungen erteilen, die dessen tatsächliche Feststellungen oder das Ergebnis seines Gutachtens verfälschen können.

2. Der AG hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Sachverständigen alle für die Ausführung des Auftrages notwendigen Auskünfte und Unterlagen (z.B. Rechnungen, Zeichnungen, Berechnungen, Schriftverkehr) unentgeltlich und rechtzeitig zugehen. Der Sachverständige ist von allen Vorgängen und Umständen, die erkennbar für die Erstattung des Gutachtens von Bedeutung sein können, rechtzeitig und ohne besondere Aufforderung in Kenntnis zu setzen.

 

 

§ 5

Schweigepflicht des Sachverständigen

1. Der Sachverständige unterliegt gem?? ? 203 Abs. 2 Nr. 5 StGB einer mit Strafe bewehrten Schweigepflicht. Dementsprechend ist es ihm auch vertraglich untersagt, das Gutachten selbst oder Tatsachen oder Unterlagen, die ihm im Rahmen seiner gutachterlichen Tätigkeit anvertraut worden oder sonst bekannt geworden sind, unbefugt zu offenbaren, weiterzugeben oder auszunutzen. Die Pflicht zur Verschwiegenheit umfaßt alle nicht offenkundigen Tatsachen und gilt über die Dauer des Auftragsverhältnisses hinaus.

2. Diese Schweigepflicht gilt auch für alle im Betrieb des Sachverständigen mitarbeitenden Personen. Der Sachverständige hat dafür zu sorgen, dass die Schweigepflicht von den genannten Personen eingehalten wird.

3. Der Sachverständige ist zur Offenbarung, Weitergabe oder eigenen Verwendung der bei der Gutachtenerstattung erlangten Kenntnis befugt, wenn er auf Grund von gesetzlichen Vorschriften dazu verpflichtet ist oder sein Auftraggeber ihn ausdrücklich und schriftlich von der Schweigepflicht entbindet.

 

§ 6

Urheberrechtsschutz

1. Der Sachverständige behält an den von ihm erbrachten Leistungen, soweit sie urheberrechtsfähig sind, das Urheberrecht.

2. Insoweit darf der Auftraggeber das im Rahmen des Auftrages gefertigte Gutachten mit allen Aufstellungen, Berechnungen und sonstigen Einzelheiten nur für den Zweck verwenden, für den es vereinbarungsgemäß bestimmt ist.

3. Eine darüber hinausgehende Weitergabe des Gutachtens an Dritte, eine andere Art der Verwendung oder eine Textänderung oder -kürzung ist dem AG nur mit Einwilligung des Sachverständigen gestattet.

4. Eine Veröffentlichung des Gutachtens bedarf in jedem Falle der Einwilligung des Sachverständigen, Vervielfältigungen sind nur im Rahmen des Verwendungszwecks des Gutachtens gestattet.

 

§ 7

Honorar

1. Der Sachverständige hat Anspruch auf Zahlung einer Vergütung. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der ausdrücklichen Vereinbarung. Die Vergütung enthält die allgemeinen Bürounkosten des Sachverständigen.

2. Daneben können Nebenkosten und Auslagen in tatsächlich anfallender (gegen entsprechenden Nachweis) oder vereinbarter Höhe (ohne Nachweis) verlangt werden.

3. Bei Verträgen mit Letztverbrauchern ist die Mehrwertsteuer im Honorar enthalten. Ist der AG eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Kaufmann, bei dem der Vertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehört, wird die Mehrwertsteuer in der bei Vertragsabschluß gesetzlich bestimmten Höhe der Vergütung und den Auslagen zugeschlagen.

 

§ 8

Zahlung / Zahlungsverzug

1. Das vereinbarte Honorar wird mit Zugang des Gutachtens beim AG fällig. Die postalische Übersendung des Gutachtens unter gleichzeitiger Einziehung der fälligen Vergütung durch Nachnahme ist zulässig.

2. Zahlungsanweisungen, Schecks und Wechsel werden nur nach besonderer Vereinbarung unter Berechnung aller Einziehungs- und Diskontspesen und nur zahlungshalber angenommen.

3. Kommt der AG mit der Zahlung des Honorars in Verzug, so kann der Sachverst?ndige nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurücktreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Vorbehaltlich der Geltendmachung weiteren Schadens sind bei Zahlungsverzug Verzugszinsen in Höhe von 2% über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu entrichten, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Sie sind höher oder niedriger anzusetzen, wenn der Sachverständige eine Belastung mit einem höheren Zinssatz oder der AG eine geringere Belastung nachweist.

4. Nichteinhaltung von Zahlungsbedingungen oder Umstände, welche die Kreditwürdigkeit des AG infrage stellen, haben eine sofortige Fälligkeit aller Forderungen des Sachverständigen zur Folge. In diesen Fällen ist der Sachverständige berechtigt, nach angemessener Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen. Das gleiche gilt bei Nichteinlösen von Wechseln oder Schecks, Zahlungseinstellung, Konkurs oder Nachsuchen eines Vergleichs des AG.

5. Gegen Ansprüche des Sachverständigen kann der AG nur aufrechnen, wenn die Gegenforderung des AG unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der AG nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus dem abgeschlossenen Vertrag beruht.

 

 

§ 9

Fristüberschreitung

1. Die Frist zur Ablieferung des Gutachtens (vgl. ? 3 Abs. 7) beginnt mit Vertragsabschluß. Benötigt der Sachverständige für die Erstattung des Gutachtens Unterlagen des AG (vgl. ? 4 Abs. 2) oder ist die Zahlung eines Vorschusses vereinbart, so beginnt der Lauf der Frist erst nach Eingang der Unterlagen bzw. des Vorschusses.

2. Bei der Überschreitung des Ablieferungstermins kann der AG nur im Falle des Leistungsverzuges des Sachverständigen oder der vom Sachverständigen zu vertretenden Unmöglichkeit vom Vertrag zurücktreten oder Schadensersatz verlangen.

3. Der Sachverständige kommt nur in Verzug, wenn er die Lieferverzögerung des Gutachtens zu vertreten hat. Bei nicht zu vertretenden Lieferhindernissen wie beispielsweise Fälle höherer Gewalt, Krankheit, Streik und Aussperrung, die auf einem unverschuldeten Ereignis beruhen und zu schwerwiegenden Betriebsstörungen führen, tritt Lieferverzug nicht ein. Die Ablieferungsfrist verlängert sich entsprechend, und der AG kann hieraus keine Schadensersatzansprüche herleiten. Wird durch solche Lieferhindernisse dem Sachverständigen die Erstattung des Gutachtens völlig unmöglich, so wird er von seinen Vertragspflichten frei. Auch in diesem Falle steht dem Auftraggeber ein Schadensersatzanspruch nicht zu.

4. Der AG kann neben Lieferung Verzugsschadensersatz nur verlangen, wenn dem Sachverständigen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird.

 

§ 10

Kündigung

1. Auftraggeber und Sachverständiger können den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist schriftlich zu erklären.

2. Wichtige Gründe, die den Auftraggeber zur Kündigung berechtigen, sind u.a. Rücknahme der öffentlichen Bestellung durch die zuständige Bestellungsbehörde oder ein Verstoß gegen die Pflichten zur objektiven, unabhängigen und unparteiischen Gutachtenerstattung.

3. Wichtige Gründe, die den Sachverständigen zur Kündigung berechtigen, sind u.a.: Verweigerung der notwendigen Mitwirkung des AG; Versuch unzulässiger Einwirkung des AG auf den Sachverständigen, die das Ergebnis des Gutachtens verfälschen kann (vgl. ? 4 Abs. 1); wenn der AG in Schuldnerverzug gerät; wenn der AG in Vermögensverfall gerät; wenn der Sachverständige nach Auftragsannahme feststellt, dass ihm die zur Erledigung des Auftrages notwendige Sachkunde fehlt.

4. Im übrigen ist eine Küdigung des Vertrages ausgeschlossen.

5. Wird der Vertrag aus wichtigem Grunde gekündigt, den der Sachverständige zu vertreten hat, so steht ihm eine Vergütung für die bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachte Teilleistung nur insoweit zu, als diese für den AG objektiv verwendbar ist.

6. In allen anderen Fällen behält der Sachverständige den Anspruch auf das vertraglich vereinbarte Honorar, jedoch unter Abzug ersparter Aufwendungen. Sofern der Auftraggeber im Einzelfall keinen höheren Anteil an ersparten Aufwendungen nachweist, wird dieser mit 40% des Honorars für die vom Sachverständigen noch nicht erbrachten Leistungen vereinbart.

 

 

§ 11

Gewährleistung

1. Als Gewährleistung kann der AG zunächst nur kostenlose Nachbesserung des mangelhaften Gutachtens verlangen.

2. Wird nicht innerhalb angemessener Zeit nachgebessert, oder schlägt die Nachbesserung fehl, kann der AG Rückgängigmachung des Vertrages (Wandelung) oder Herabsetzung des Honorars (Minderung) verlangen.

3. Mängel müssen unverzüglich nach Feststellung dem Sachverständigen schriftlich angezeigt werden; andernfalls erlischt der Gewährleistungsanspruch.

4. Bei Fehlen zugesicherter Eigenschaften bleibt ein Anspruch auf Schadensersatz unberührt.

 

 

§ 12

Haftung

1. Der Sachverständige haftet für Schäden - gleich aus welchem Rechtsgrund - nur dann, wenn er oder seine Mitarbeiter die Schäden durch ein mangelhaftes Gutachten vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben. Alle darüber hinausgehenden Schadensersatzansprüche werden ausgeschlossen. Dieses gilt auch für Schäden, die bei Nachbesserung entstehen.

2. Die Rechte des AG aus Gewärleistung gemäß § 11 werden dadurch nicht berührt. Die Ansprüche wegen Lieferverzuges sind in § 9 abschließend geregelt.

3. Schadensersatzansprüche, die nicht der kurzen Verjährungsfrist des § 638 BGB unterliegen, verjähren nach 3 Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Eingang des Gutachtens beim AG.

 

 

§ 13

Erf?llungsort und Gerichtsstand

1. Erfüllungsort ist die berufliche Niederlassung des Sachverständigen.

2. Ist der AG Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist der Hauptsitz des Sachverständigen ausschließlicher Gerichtsstand.

3. Der gleiche Gerichtsstand wie in Ziffer 2 gilt, wenn der AG keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluß seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

 


 

Vertrag
zur Erstattung eines Gutachtens durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

 

1. Dem von der IHK Braunschweig öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen Oliver Schrey wird hiermit der Auftrag zur Erstattung nachstehender Sachverständigenleistungen erteilt.

 

2. Der Auftraggeber ist......................................................................................................................................
                                                       (Name, Beruf, Anschrift, Telefon)

 

3. Der Sachverständige soll zu folgenden Fragen gutachtlich Stellung nehmen:

.......................................................................................................................................
.......................................................................................................................................
(knappe und eindeutige Problemstellung)

 

4. Dem Sachverständigen werden vom Auftraggeber folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:

........................................................................................................................................................................
(z.B. Rechnungen, Zeichnungen, Fotos, Urkunden, Schriftverkehr, Proben)

 

5. Die Sachverständigenleistung dient folgendem Zweck:

........................................................................................................................................................................
(z.B. Vorlage bei Versicherung, bei Gericht, bei Beleihungsinstitut, zur Geltendmachung von Anspü?chen bei Erbauseinandersetzungen, gegenüber Mieter, Verkäufer oder Handwerker)

 

6. Die Leistung des Sachverständigen ist

- bis zum ....................................................................

- innerhalb von ........... Tagen, Wochen, Monaten zu erbringen.

 

7. Das Honorar für die Leistung des Sachverst?ndigen wird

- pauschal mit ............................ €
- pro Stunde mit ......................... €
(für das Gutachten werden mindestens .... Stunden benötigt)

- mit ....... % des ermittelten Wertes, mindestens jedoch mit .................. €

- nach der Gebührenordnung .................... (z.B. HOAI)

berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer beträgt 19%.

Es wird eine Vorauszahlung von ........... € vereinbart.

 

8. Nebenkosten und Auslagen sind gegen Nachweis zu erstatten.

Dabei gelten folgende Sätze:

- pro gefahrene Pkw-km ................... €

- Stundensatz für Hilfskräfte ............ €

- Tages- und Abwesenheitsgeld pro Tag (8 Arbeitsstunden) .............. €, bzw. ab 4 Stunden anteilig.

Hinzu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer.

 

9. Im Übrigen gelten die nachstehenden Vertragsbedingungen. Dabei wird besonders auf die Vereinbarung eines Haftungsausschlusses in § 12 verwiesen.

 

 

.....................................
(Ort) (Datum)

 

 

...........................................
(Auftraggeber)

 

 

.......................................
(Ort) (Datum)

 

 

...........................................
(Sachverständiger)

 

 


 

Diese Bekanntmachung enthält keine Entscheidung über die Vereinbarkeit der empfohlenen allgemeinen Geschäftsbedingungen mit dem Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB-Gesetz) vom 9. Dezember 1976 (BGBl. I, S. 3317). Die Befugnis, nach diesem Gesetz sowie auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften die gerichtliche Überprüfung zu verlangen, wird durch diese Bekanntmachung nicht eingeschränkt. Die vorstehende Empfehlung allgemeiner Geschäftsbedingungen ist unverbindlich. Zu ihrer Durchsetzung darf kein wirtschaftlicher, gesellschaftlicher oder sonstiger Druck angewendet werden.

 


Impressum


Dipl.-Ing.
Oliver Schrey

Campestraße 9
38102 Braunschweig
Mail: mail@sv-schrey.de

Vertretungsberechtigter: Oliver Schrey

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §55 Abs. 2 RStV: Oliver Schrey


Zuständige Aufsichtsbehörde   

Industrie- und Handelskammer Braunschweig
Brabandtstraße 11
D-38100 Braunschweig

Telefon +49-(0)531 4715 0
Telefax +49-(0)531 4715 299
e-mail: info@braunschweig.ihk.de
Internet: http://www.braunschweig.ihk.de


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